Dieser Brunnen ist sehr alt. Seine Quelle ist grottenartig in den schiefrigen
Felsen gemeißelt. Das Wasser soll Heilkräfte besitzen und es
wird von den Hartensteinern als Gesundbrunnen verehrt. Ob der Lößnitzer
Chronist Oesfeld den Reitbrunnen meint, wenn er schreibt: „Bei Hartenstein
nach Thierfeld zu entspringt ein Wasser, welches eine laxierende Kraft
hat, wenn dies Wasser einige Zeit im Glase stehet, so setzt sich eine blaue
Haut oben auf."?
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